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DATENSCHUTZ
Fragen und Antworten zum Datenschutz
F: Warum entschloss sich Ixquick im Juni 2006 und im Januar 2009 zu solchen Riesenschritten? Wir bemühen uns nicht nur, unseren Benutzern die bestmöglichen Suchergebnisse zu liefern, sondern wir fühlen uns ihnen gegenüber auch verpflichtet, dem Schutz ihrer Daten ein hohes Maß an Aufmerksamkeit zu widmen. Bei anderen Suchmaschinen offenbaren weltweit Millionen gesetzestreuer Bürger Einblicke in ihre Privatsphäre und Möglichkeiten in diese einzudringen, während sie nichtsahnend das Web durchstöbern. Unserer Meinung nach, ist das Recht auf den Schutz der eigenen Daten aber ein elementar wichtiges Recht, das es wert ist, verteidigt zu werden. Dies war der Grundsatz, von dem sich Ixquick bei der Entscheidung im Juni 2006 leiten ließ, als wir unsere Initiative zum Schutz der Privatsphäre begannen. Seither ist unsere Entschlossenheit noch gewachsen, unseren Benutzern auch im Hinblick auf den Datenschutz die bestmögliche Suchmaschine zu bieten. Daher freuen wir uns, dass wir seit Januar 2009 in der Lage sind, auf die Speicherung der IP-Adressen völlig zu verzichten. F: Hat Ixquick vor 2006 jemals Suchdaten für kommerzielle Zwecke ausgewertet? In seiner bisherigen Geschichte, hat Ixquick nachweislich NIE auch nur eine IP-Adresse, oder die Informationen die aus speziellen ID-Cookies gewonnen werden können, zu etwas anderem verwendet als zur Erstellung von Statistiken und der Verbesserung der Performance unserer Suchmaschine. Im Gegensatz zu den meisten unserer Konkurrenzunternehmen sind wir ein unabhängiges Unternehmen, wodurch die Gefahr bei uns nicht besteht, Anwenderdaten unter weiteren firmeneigenen Dienstleistungssegmenten auszutauschen. Die Daten unserer Anwender sind für uns garantiert frei von kommerziellem Wert. F: Wie verwendet Ixquick die begrenzten Daten in den gespeicherten Protokolldateien? Als Suchmaschine protokollieren wir Daten für Wartungszwecke, beispielsweise die Leistung der Website und die Websitestatistik. Die IP-Adressen der Benutzer werden nicht erfasst. Andere Daten, wie die anonymen Suchanfragen werden spätestens nach 48 Stunden aus den Logdateien gelöscht, häufig sogar schon früher. F: Warum hat Ixquick zunächst die Benutzerdaten innerhalb von 48 Stunden gelöscht und speichert die IP-Adressen nun überhaupt nicht mehr? Bis Januar 2009 wurden die Daten kurzfristig zu Analyse- und Wartungszwecken gespeichert. Betrieb eine Website beispielsweise Missbrauch mit unseren Servern und provozierte dadurch eine Überlastung, so konnten wir dank unserer Protokolldateien die für den Missbrauch verantwortliche IP-Adresse zurückverfolgen und blockieren. Unsere Techniker haben hart gearbeitet, um alternative Methoden zu entwickeln, die einen Missbrauch unserer Systeme verhindern, ohne dass hierzu die IP-Adressen unserer legitimen Benutzer gespeichert werden müssen. Wir sind sehr froh, dass wir jetzt völlig auf die Speicherung der IP-Adressen verzichten können. F: Wie lauten die neuen Grundsätze von Ixquick im Hinblick auf IP-Adressen und die Verwendung von ID-Cookies? IP-Adressen: Ixquick speichert die IP-Adressen seiner legitimen Benutzer nicht. Cookies: Ixquick hat die Verwendung von einmaligen ID-Cookies bereits am 6. Juli 2006 abgeschafft. Ixquick verwendet lediglich einen anonymen Cookie, der dazu dient, die Benutzereinstellungen für die Suchmaschine zu speichern und auf dem lokalen PC abgelegt wird, sowie einen nur für die aktuelle Sitzung gültigen Cookie, der verhindert, dass Suchergebnisse doppelt angezeigt werden. F: Warum ist es so wichtig, dass keine IP-Adressen oder ID-Cookies von Benutzern gespeichert werden? Internetbenutzer besitzen entweder eine statische IP-Adresse oder eine dynamische IP-Adresse, die sich täglich ändert. Hat der Benutzer eine statische IP-Adresse, lässt sich dessen bisheriges Suchverhalten allein anhand dieser IP-Adresse rekonstruieren. Hat er dagegen eine dynamische IP-Adresse lässt sich sein Suchverhalten der aktuellen Internetsitzung zwar nachvollziehen, nicht aber das Suchverhalten am Vortag. Der Internetanbieter (ISP) des Benutzers kann jedoch die Verbindung zwischen diesen IP-Adressen herstellen. Eine einmalige User-ID kann ebenfalls dazu verwendet werden, die verschiedenen IP-Adressen miteinander zu verbinden. Somit gehört die IP-Adresse also zu einem spezifischen Computer oder Router, sie kann sich jedoch von Tag zu Tag ändern. Die User-ID ist jedoch für die spezifische Suchmaschine oder Website einmalig. Die Daten bieten kombiniert eine Vielzahl von Möglichkeiten, um das Nutzungsverhalten der Benutzer zu verfolgen. Dies bietet sich insbesondere für Unternehmen an, die eine Vielzahl von Dienstleistungen anbieten, bei denen die Informationen des Benutzers kombiniert werden können. Die Verfolgung des Benutzerverhaltens auf einer Website erfolgt gewöhnlich mit dem Ziel, Benutzerstatistiken zu erstellen. Die seitenübergreifende Verfolgung mithilfe sogenannter Third Party Cookies wird gewöhnlich von Werbeunternehmen durchgeführt, um anonyme Benutzerprofile zu erstellen. Diese Profile werden dann für die gezielte Werbung auf der Basis des Benutzerprofils verwendet (sie entscheiden darüber, welche Werbeanzeigen eingeblendet werden). Werbeunternehmen sind jedoch nur eine von vielen Gruppen, die sich für Benutzerprofile interessieren. Ixquick speichert keine IP-Adressen und verwendet keine einmaligen ID-Cookies. F: Was sind Cookies, und verwendet Ixquick Cookies? Ein Cookie ist ein kleines Datenpaket das auf der Festplatte Ihres Computers abgelegt wird, wenn Sie eine Website aufrufen. Ixquick verwendet nur 2 Cookies. Der Cookie preferences (Einstellungen) merkt sich die von Ihnen gespeicherten Sucheinstellungen für Ihren nächsten Besuch. Er verfällt nach 90 Tagen. Der Cookie exclude repetitive results (sich wiederholende Ergebnisse ausschließen) verhindert, dass Ihnen die gleichen Ergebnisse nochmals angezeigt werden, wenn Sie eine Folgesuche mit dem gleichen Suchbegriff starten. Er verfällt sofort am Ende Ihrer Suchsitzung. Beide Cookies sind anonym. F: Welche anderen Maßnahmen hat Ixquick unternommen, um meine Privatsphäre zu schützen? Im Gegensatz zu anderen Suchmaschinen verwendet Ixquick die so genannte POST-Methode (statt des GET-Verfahrens), um Ihre Suchbegriffe aus den Log-Dateien der Webmaster von Seiten herauszuhalten, die Sie über Ihre Suchergebnisse erreichen. Suchbegriffe sagen viel darüber aus, wie Sie denken, darum sollten sie dem Datenschutz unterliegen. Mit der von Ixquick verwendeten POST-Methode werden ihre Suchbegriffe nicht preisgegeben. F: Unterstützt Ixquick SSL? Ja, die Ixquick-Server sind dafür eingerichtet, http-Anfragen über SSL abzuwickeln. Secure Socket Layer (SSL) ist ein Verschlüsselungsprotokoll, das in fast allen Browsern verfügbar ist. Damit wird eine sichere Verbindung zwischen Ihrem Browser und den Ixquick-Servern hergestellt. Ixquick verwendet SSL, um Ihre Suchbegriffe vor allen zu verbergen, die den Datenverkehr zwischen Ihrem Browser und den Ixquick-Servern beobachten könnten. Der einzige Nachteil bei der Verwendung von SSL ist eine etwas längere Verarbeitungszeit. F: Wo befinden sich die Server von Ixquick? Ixquick hat mehrere Server an zwei Standorten. Unsere europäischen Server befinden sich in Amsterdam - in den Niederlanden. Die US-Server von Ixquick befinden sich in Fremont, Kalifornien. Normalerweise werden Sie von Ixquick mit dem Server verbunden, der Ihnen am nächsten ist, damit die Antwortzeit so kurz wie möglich ist. F: Wie erfahre ich mehr über die Datenschutzprobleme bei anderen Suchmaschinen? Suchmaschinenbetreiber schweigen sich in der Regel über ihre Bemühungen bei der Verwendung und Kombination von Daten aus. Die jeweiligen Datenschutzrichtlinien geben einen gewissen Aufschluss über die Intentionen der Unternehmen. Daher ist es am besten, sich diese Datenschutzrichtlinien genau anzusehen. Die Datenschutzrichtlinien von Ixquick sind klar formuliert und hier zu finden. F: Warum folgen andere Suchmaschinen nicht dem Beispiel von Ixquick? Nach dem AOL-Skandal erklärten einige Suchmaschinenbetreiber sofort, dass sie das Speichern der persönlichen Daten ihrer Benutzer nicht einstellen werden. Die Konkurrenten von Ixquick sind im Allgemeinen sehr große, oftmals börsennotierte Suchmaschinenbetreiber. Bei ihnen resultiert ein großer Anteil ihres Unternehmenswerts aus ihrer Fähigkeit, die Daten ihrer Benutzer auszuwerten. Daher können sie es sich nicht leisten, diese Praxis aufzugeben. Durch den wirtschaftlichen Druck, die Effektivität der Werbung sowie anderer kommerzieller Dienstleistungen zu verbessern, sowie die Gewinnchancen, die sich aus der Kombination von Daten aus verschiedenen Dienstleistungen ergeben, wird es letztlich dazu kommen, dass sich der Eingriff dieser Unternehmen in Ihre Privatsphäre noch stark erhöht. Yahoo, Google und MSN haben in letzter Zeit zwar angekündigt, die Speicherdauer von Daten zu reduzieren, doch sind ihre wahren Absichten fraglich. Aufgrund der Art und Weise, wie IP-Adressen anonymisiert werden, und der Möglichkeit, Suchdaten auch weiterhin mithilfe von ID-Cookies und Anmeldedaten zu kombinieren, sind diese Versprechungen weit weniger positiv als sie scheinen. Mehr darüber können Sie hier nachlesen. F: Wo finde ich mehr brauchbare Hintergrundinformationen, über den allgemeinen Sinn und die Ziele des Datenschutzes? Die Webseiten einiger Datenschutzorganisationen bieten einen guten Orientierungspunkt ,um an Hintergrundinformationen zu diesem Thema zu gelangen. In Deutschland stehen Ihnen folgende Seiten zur Verfügung: http://www.datenschutzverein.de/ https://www.gdd.de/ Auch in den Vereinigten Staaten kümmern sich einige große Datenschutzorganisationen um die Informierung der Internetbenutzer. Ixquick kann folgende Seiten empfehlen: http://privacyrights.org/ http://www.eff.org/ http://epic.org http://worldprivacyforum.org/ F: Wie schätzt Ixquick die Entwicklung des Datenschutzes bei Suchmaschinen in der nächsten Zeit ein? Wir sehen eine wachsende Bedrohung für die Privatsphäre im Internet im Allgemeinen und für die Privatsphäre von Suchmaschinenbenutzern im Besonderen. Werbenetzwerke, Suchmaschinen und Regierungsbehörden haben ihre Bemühungen verstärkt, private Suchdaten verstärkt auszunutzen. Der positive Aspekt ist, dass das Bewusstsein der Verbraucher für die Problematik ebenfalls langsam aber sicher wächst. Der daraus resultierende politische Druck (insbesondere in der EU) könnte dazu beitragen, die größeren Suchmaschinen zur Verbesserung ihrer Datenschutzrichtlinien zu zwingen. Für dieses Problem gibt es nur eine echte Lösung: Die Daten nicht zu speichern oder rasch wieder zu löschen. Nur dann sind die Daten vor einem künftigen Verstoß gegen die Privatsphäre sicher. Ixquick wird seine Bemühungen, Ihnen bei bestmöglichem Schutz Ihrer Privatsphäre die besten Suchergebnisse zu bieten, auch weiterhin mit voller Intensität fortsetzen. |
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